Diamat

Eine brillante Laune der Natur?
Der Zauber der Diamanten hat sicher etwas mit ihrer Entstehung und Herkunft zu tun. Wann die ersten Diamanten entdeckt wurden ist heute nicht mehr genau festzustellen. Sicher aber ist, das sie zuerst in Indien gefunden wurden – vor fast 3000 Jahren. Sie sind einer jener seltenen Boten aus den Tiefen der Erde, die die Reise vom Erdinneren zur Oberfläche überstanden haben. Rund die Hälfte aller in der Welt gewonnenen Diamanten sind als Schmucksteine geeignet und nur ein kleiner Teil davon ist nach dem Schleifen wesentliche größer als ein Streichholzkopf. Im Durchschnitt müssen 250 Tonnen diamanthaltiges Gestein abgebaut und verarbeitet werden, um einen einzigen polierten Diamanten von einem Karat zu gewinnen. Lang ist der Weg, den ein Diamant zurücklegt, bis er schließlich als Schmuckstück das Herz einer Frau höher schlagen läßt. Mit verschiedenen Kontinenten und mehreren hundert Experten der unterschiedlichsten Fachrichtungen hat er in dieser Zeit Kontakt gehabt.

Diamant ist nicht gleich Diamant: Die 4C

Carat ( Gewicht). Das Gewicht des Diamanten wird in Carat gemessen. Der Begriff„ Carat „ geht auf eine natürliche Maßeinheit, die Samen des Johannisbrotbraums, zurück. Ursprünglich wurden Diamanten gegen diese Samen aufgewogen. Heute wird mit modernsten Waagen das Gewicht ermittelt ( 1 Carat ^ 0,2 Gramm). Je größer ein Diamant ist desto seltener und teurer ist er auch.

Clarity ( Reinheit).Fast alle Diamanten haben kleine Einschlüsse, die man als Fingerabdrücke der Natur bezeichnet. Da sie aber mit bloßem Auge meist nicht sichtbar sind, beeinträchtigen Sie auch nicht die faszinierende Brillanz eines Diamanten s. Lupenrein ist ein Stein, der bei zehnfacher Vergrößerung unter der Lupe makellos erscheint.

Colour ( Farbe). Farbe und Größe eines Diamanten beeinflussen das menschliche Auge unmittelbar. Auch wenn man meist glaubt, das Diamanten farblos sind, erscheinen sie doch in allen Regenbogenfarben. Intensive rot-, grün- und blaue Töne sind äußerst selten, und auch hier bestimmt die Seltenheit den Preis. Zu den Kostbarsten zählen jedoch vollkommen farblose und natürliche farbige Diamanten.

Cut ( Schliff). Größe, Farbe und Reinheitsgrad sind bei einem Diamanten naturbedingt. Der Schliff, der die Brillanz und das Feuer erst richtig sichtbar macht, ist die Kunst des Schleifers. Er verwandelt den Diamant, der im Rohzustand einem Kieselstein ähnelt, in ein Funken sprühendes, prächtiges Juwel. Sein Geschick, ihn optimal zu schleifen, bestimmt maßgeblich den Wert des Diamanten.